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Als Armi und Viljo Ratia 1951 das Textil- und Bekleidungsunternehmen Marimekko gründeten, war für sie eines klar: Ein Blumenmuster soll es bei Marimekko nicht geben. Wie es genau dazu gekommen ist, dass sich die von Majia Isola entworfenen bunten Blumen 1964 in die Kollektion einschleichen konnten, weiß heute keiner mehr genau. Eines aber ist sicher, das Blumendesign „Unikko“ hat Marimekko internationale Bekanntheit verschafft und ist heute nicht mehr wegzudenken.

Laut einer Umfrage sollen über 86 Prozent der Finnen dieses Blumenmuster eindeutig wiedererkennen.

Ein Erfolg an den auch andere Modelabels wie Dolce & Gabbana anknüpfen möchten: D&G hat sich 2007 bereits des (geschützten) Unikko-Musters bedient und wurde von Marimekko in die Schranken gewiesen und in diesem Jahr versucht nun D&G dem Erfinder des Blumenmusters sogar die Rechte nachträglich entziehen.

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür. Ein fetter Joulukinkku, Rossoli-Salat und verschiedene Aufläufe fertig. Andere finnische Weihnachtsprodukte (siehe meinen Tagebucheintrag vom vergangenen Jahr) liegen auch bereit. Zeit also, die besinnlichen Stunden zu beginnen.

Aber auch Zeit um sich einfach mal ganz herzlich bei Euch zu bedanken! Für all die lieben Kommentare, die mir zu mancher Zeit den Tag erhellen, mich jeden Tag aufs Neue erfreuen!

Mein kleines Geschenk an die zahlreichen Besucher von 60-10-n.de kommt von der Insel Seurasaari: dieses wunderschöne Sonnenuntergangsbild konnte ich dort vor einigen Tagen festhalten. In diesem Sinne: Hyvää Joulua!

Sonnenuntergang über Seurasaari

Wer in der Weihnachtszeit durch die Straßen Helsinkis schlendert, hat sie sicher schon bemerkt: Manchmal klein und versteckt, manchmal groß und auffällig finden sich Weihnachtskrippen an den verschiedensten Orten der Stadt.
Ob Kaufladen, Bahnhof, Kaffeehaus oder Kirchenraum. Die kunstvoll gestalteten Krippen aus aller Welt finden sich fast überall. Verstreut über der ganzen Stadt werden so über 100 verschiedene Weihnachtsmotive aus unterschiedlichen Ländern gezeigt.

10 Jahre ist es nun her, als die Kirchengemeinden gemeinsam mit den Geschäftsleuten Helsinkis die ersten Weihnachtskrippen nach Finnland holten. Die Krippenausstellung ist seither ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit in Helsinki.

Interessante Krippen finden sich u. a. im Hauptbahnhof (Krippe aus Peru), in der Domkirche (Krippe aus Katalonien/Spanien), im Musikfachgeschäft Levytukku (Krippe aus Ruanda) und im Café Engel (Krippe aus Deutschland). Die „Ausstellung“ ist noch bis zum 06. Januar zu sehen.

Weihnachtskrippe in einem Schaufenster