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An den vergangenen beiden Wochenenden traten 52 Künstler aus 18 Nationen bewaffnet mit Kettensäge, Fön und Pickel gegeneinander an. Unter dem Motto „Art meets Ice“ fand im Zoo Helsinkis das Eisskulpturfestival statt. Thema des ersten Wochenendes: Tiere deren Bestand durch Zoos dieser Welt gesichert wurde. Am zweiten Wochenende stand alles im Zeichen der Frösche und Reptilien.
Nachfolgendes kleines Video hatte ich am ersten Wochenende gedreht um die Stimmung bei bestem Wetter etwas einzufangen.
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„Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist, wenn der Boden unter den Füßen bebt“ wusste 1983 schon Herbert Grönemeyer, als er die Zeilen über das gehörlose Mädchen für sein Album „Gemischte Gefühle“ schrieb. Dass Musik für Gehörlose aber mehr sein kann als „laut“, zeigt der finnische Rap-Künstler Marko Vuoriheimo.

Marko ist quasi der moderne Ludwig van Beethoven: Obwohl – oder gerade weil – er gehörlos ist, zählt der Musiker zu einem der bekanntesten und besten Hip-Hop-Künstlern Finnlands. Zusammen mit den beiden hörenden Kim Eiroma und Heikki Soini tritt Marko seit 2004 unter dem Namen Signmark auf.
Die Texte, die sich vor allem mit den Vorurteilen gegenüber Gehörlosen auseinander setzen, werden von Marko selbst geschrieben und auf der Bühne in Zeichensprache aufgeführt. Seine Zeichensprache läuft dabei in einer solchen Geschwindigkeit ab, das sie sich geradezu nahtlos in die üblichen Hip-Hop-Zeichen integriert und fast harmonisch rüberkommt.
Um seine Musik auch hörenden Menschen zugänglich zu machen, leiht Heikki Marko seine Stimme, Kim ist der DJ.
Selbstverständlich erschien auch das Debut-Album „Signmark“ als Paket bestehend aus Audio-CD und DVD, auf der die Videos zu den Liedern in Gebärdensprache angesehen werden können.
Die Sterne stehen gut für Signmark, den aktuellen Schätzungen zufolge hat die Band gute Chancen den finnischen Eurovisions-Vorentscheid in diesem Jahr für sich zu gewinnen und dürfte dann Finnland in der Moskauer Olimpiisky Arena beim 54. Eurovision Song Contest vertreten.

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Mikki Kunttu ist in Finnlands Medien- und Künstlerbranche lange kein Unbekannter mehr. Ob Eurovision 2007, Finnland sucht den Superstar, Tannhäuser oder Nabucco – kaum einen größere Veranstaltung, bei dem nicht Kunttu’s leuchtende Ideen im Spiel sind.
Dennoch war der Lichtdesigner Mikki Kunttu bis Januar 2009 für die meisten von uns eher unbekannt, was sich seit seiner Lichtinstallation auf dem Senatsplatz nun ändern soll. Von 01. Januar bis einschließlich 11. Januar ist seine Installation „Season of Light“ am Abend zu jeder halben und vollen Stunde am Senatsplatz mitten im Herzen Helsinkis zu sehen.

Hier blitzt ein Scheinwerfer, dort ein Glockenschlag, Schattenspiele an Domkuppel und Universität, kratzende Geigen aus Richtung der Statue. 15 Minuten dauert die beeindruckende Darbietung, die perfekt von den psychedelischen Klängen von Kimmo Pohjonens „Klarion“ begleitet wird.

Blutrot leuchtet der Dom!

Season of Light

Informationen zu den beiden Künstlern gibt es übrigens im Blog von Mikki Kuntto und auf der MySpace-Seite von Kimmo Pohjonen.