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Hauswirtschaftslehrerin Maiju Gebhard hatte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eine bahnbrechende Entdeckung, die sich bis heute in jeder finnischen Küche wieder findet. Der Geschirrabtropfschrank.
Bis zu dieser Erfindung wurde das Geschirr in Finnland nach dem Abwasch – meist auf dem Esstisch selbst – auf Abtropfgestellen zum Trocknen aufgestellt oder mühsam von Hand getrocknet und erst später im Schrank verstaut zu werden.
Die Idee Gebhards bestand nun darin, die Regalböden der Schränke über dem Spülbecken durch ein Gitter zu ersetzen.

Astiankuivauskaappi - der Geschirrabtropfschrank

Deutschland ist Exportland. Platz 1 auf der Weltrangliste.

Dass nicht nur Chemie, Maschinen, Eisen und Stahl sondern auch Wörter das deutsche Territorium verlassen ist dabei wenigen bekannt. Hier in Finnland trifft man einen dieser Auswanderer: der Besserwisser.

Auch in Finnland gibt es Menschen, welche die Ansichten ihrer Mitmenschen als minderwertig abtun und ihnen den Lauf der Welt erläutern wollen. Im Finnischen hat sich dafür das schöne Wort „besservisseri“ durchgesetzt.

Endlich kehrt der Winter zurück. Nach über zwei Wochen fast sommerlichen Plusgraden (+ 10°C) hält seit gestern Frost und Eis Einzug.
Die heutige Tageshöchsttemperatur von – 5°C hört sich dabei nicht sonderlich spektakulär an. Der kräftige Wind bläst aber das mollig-warme Luftpolster weg, das unsere Haut umgibt. Die dadurch „gefühlte Temperatur“ liegt also deutlich unter der Thermometeranzeige. Der finnische Wetterdienst hat -16°C für heute festgestellt. Und das fühlt sich wirklich kalt an …

Dank der Minusgrade hat sich schon eine dünne Eisschicht auf der Ostsee gebildet – wie mein heutiges Foto zeigt.

Sonnenuntergang über der Schärenküste bei Seurasaari